Wie die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA bekannt gab, musste der für Mittwochnacht geplante Start der Raumfähre Discovery erneut verschoben werden. Als neuer Starttermin wurde die Nacht zu Freitag genannt.
Der Start der Raumfähre war bereits mehrfach verschoben worden, nachdem im November bei einem Shuttlestart ein Problem mit einem der Druckventile auftrat. NASA-Sprecher Allard Beutel erklärte, dass das derzeitige Problem aber nichts mit den Druckventilen zu tun habe, das neu entdeckte Leck liege ausserhalb des Shuttles.
Da in zwei Wochen der Start einer russischen Sojus-Rakte geplant ist, bleibt der NASA nur noch Zeit bis Montag, anderenfalls ist ein Discovery-Start erst wieder im April möglich.
Die 7-köpfige Besatzung der Raumfähre soll u.a. die Stromversorgung der internationalen Raumstation ausbauen. Durch das Anbringen von weiteren Sonnensegeln soll es künftig möglich sein, 6 Astronauten dauerhaft zu beherbergen.
Mit an Bord ist Koichi Wakata, der als erster Japaner einen Langzeitaufenthalt von 3 Monaten im All absolviert. Er löst die US-Amerikanerin Sandra Magnus ab, die seit dem 14. November auf der ISS ist.
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